Walter Sittler (c) Mirjam Knickriem
»Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit. «

Michael Endes Roman aus dem Jahr 1973 ist weit mehr als ein Kinderbuch. Er ist eine spürbare Gesellschafts- und Sozialkritik. Verpackt in die spannende Erzählung über ein kleines Mädchen, das den Menschen die gestohlene Zeit zurück bringt, lässt »Momo« uns über Turbokapitalismus, Selbstoptimierung und Oberflächlichkeit nachdenken.

Walter Sittler und Stefan Weinzierl nehmen sich Zeit, um Momos Geschichte mit Sprache und Musik lebendig zu machen – eine Liebeserklärung an Michael Endes Werk und eine leidenschaftliche Aufforderung zum Zuhören.
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Walter Sittler, als Deutschamerikaner in Chicago geboren, beginnt seine beachtliche Schauspielkarriere mit Engagements an den Kammerspielen München, am Nationaltheater in Mannheim und am Staatstheater Stuttgart.
Einem größeren Publikum wird er ab Mitte der 90er Jahre insbesondere an der Seite von  in der TV-Serie »Girl Friends« sowie in der Sitcom »Nikola«  bekannt. Sittler avanciert zum vielbeschäftigten beliebten Hauptdarsteller in unterhaltsamen Komödien (»Heute heiratet mein Mann«) und beweist seine Vielseitigkeit in Krimis (»Für immer verloren«) und Dramen (»Reise des Herzens«). Mit der Schwedenkrimi-Reihe »Der Kommissar und das Meer« schlägt er ein neues Kapitel auf. Und beschert dem ZDF als auf Gotland ermittelnder deutschstämmiger Kommissar Robert Anders regelmäßig Traumquoten.

Mitte der 2000er Jahre beginnt Walter Sittler musikalisch begleitete Solotourneen von kritischen und zugleich beliebten deutschen Autoren wie ,  und  zu präsentieren.

Walter Sittler ist stark gesellschaftspolitisch engagiert. So unterstützt er seit vielen Jahren die  und ist Pate des SOS-Kinderdorfes in . Beim Bürgerprotest gegen das Bahnhofsprojekt »Stuttgart 21« wird er zum medialen Frontmann und gleichzeitig zur persona non grata für die Baden-Württembergische CDU.
Stefan Weinzierl (c) Martin Lukas Kim
Die Musik von Stefan Weinzierl passt in keine Schublade - genauso wenig wie sein Instrumentarium. Ob mit großem Orchesterschlagwerk oder kleinen Effektinstrumenten - der Schlagzeuger und Multi-Perkussionist (Masterstudium HfMT Hamburg) ist stets auf der Suche nach spannenden Herausforderungen jenseits aller Gattungsgrenzen.

Sein Herz schlägt sowohl für Solokonzerte, als auch für Projekte mit anderen Künstlern. So arbeitet er u.a. mit Ulrike Folkerts, Devid Striesow und Dominic Raacke zusammen und entwickelt regelmäßig Bühnenprojekte, die er als energiegeladene Live-Erlebnisse inszeniert.

Mit dem einzigartigen Klangspektrum seiner facettenreichen Schlaginstrumente lässt er Hörwelten entstehen, die regelmäßig das Interesse zahlreicher nationaler und internationaler Musikfestivals und Konzertreihen wecken. So folgte er u.a. Einladungen des Schleswig-Holstein Musik Festivals, der Elbphilharmonie Konzerte, der San Francisco Symphony, des Festival musica Strasbourg, des enter 4th festival Prag, der NIME Oslo, der Erfurter Herbstlese und zahlreicher großer deutscher Theater.

Stefan Weinzierl ist Preisträger der Guthman Musical Instrument Competition Atlanta 2011 und Endorser des niederländischen Schlagwerkherstellers ADAMS. Im März 2015 erhielt er den Rotary-Förderpreis der Otto-Stöterau-Stiftung.
Buchungsanfragen an:
www.kulturmanagement-hamburg.com
info(at)kulturmangement-hamburg.com




Foto-Credits:
Walter Sittler © Mirjam Knickriem
Stefan Weinzierl © Martin Lukas Kim